Spanien hat nach einer spannenden Verlängerung das WM-Finale 2024 gegen Argentinien mit 1:0 gewonnen und damit seinen zweiten Weltmeistertitel errungen – 16 Jahre nach dem ersten Triumph 2010. Ferran Torres erzielte in der 107. Minute den entscheidenden Treffer, der „La Roja“ erneut an die Spitze des Weltsports katapultierte.
Das Finale fand im MetLife Stadium in New York vor über 82.000 Zuschauern statt. Argentinien, der Titelverteidiger unter Trainer Lionel Scaloni, zeigte sich zunächst harmlos und agierte schlampig. Die Mannschaft konnte in der regulären Spielzeit keine nennenswerten Chancen kreieren und musste in der Verlängerung mit zehn Spielern auskommen, nachdem Enzo Fernández seine zweite Gelbe Karte erhalten hatte – die erste Platzverweisung in einem WM-Endspiel seit 2010.
Spanien dominierte das Spiel von Anfang an, kontrollierte den Ballbesitz mit 62 Prozent und ließ Argentinien kaum ins Spiel kommen. Besonders der junge Lamine Yamal sorgte immer wieder für Gefahr, doch erst in der Verlängerung gelang der entscheidende Treffer: Nach einer Vorlage von Nico Williams erzielte Ferran Torres das Siegtor. Trotz verzweifelter Bemühungen der Argentinier blieb der Ausgleich aus, und der spanische Jubel brach los.
Dieser Sieg ist für Spanien von großer Bedeutung. Die Mannschaft gewann das Turnier ohne jemals in Rückstand zu geraten – eine Leistung, die zuvor nur Italien und Deutschland bei Weltmeisterschaften gelang. Mit dem Titel ist Spanien nun gleichzeitig amtierender Europameister und Weltmeister, eine einzigartige Kombination in der Geschichte des spanischen Fußballs. Die Feierlichkeiten in den Städten Spaniens sind überwältigend, und die Ehrung der Spieler auf der Plaza de Cibeles in Madrid steht bevor.
Spanien blickt nun optimistisch in die Zukunft, insbesondere auf die WM 2030, die das Land gemeinsam mit Portugal und Marokko ausrichten wird. Der Sieg von 2026 festigt die Position Spaniens als eine der führenden Fußballnationen der Welt und schreibt ein neues Kapitel in der glanzvollen Geschichte von „La Roja“.
Quelle: Agenturen




